Materias primas

Brent und Erdgas geben heute bei den Rohstoffen den Ton an

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materias primas Brent — análisis de mercados
  • Brent über 100 Dollar gibt erneut die Richtung für Energie, Inflation und zyklische Sektoren an der Börse vor.
  • Das europäische Gas hält den Druck auf Versorger und Industrie aufgrund des Risikos bei der Versorgung und niedriger Reserven aufrecht.
  • Kupfer, Gold und Weizen vervollständigen das Bild: Industrie, sicherer Hafen und Agrarrohstoffe mit Signalen, die es heute zu beobachten gilt.

Rohstoffe Brent: Öl und Gas, die die Börse heute bewegen: Brent und Erdgas

Brent-Rohstoffe: aktualisierte Analyse mit Kontext für Anleger.

Brent und Erdgas: aktualisierte Analyse mit Kontext für Anleger.

Brent

Die Brent-Rohstoffe starten in den Tag mit dem Barrel über 100 Dollar. Reuters verortet den Markt über diesem Niveau wegen der Beeinträchtigung des Verkehrs in Hormus, und Brent-Rohöl erreichte auf den europäischen Bildschirmen 102,10 Dollar.

Tageschart (1D) — TradingView · AMEX:BNO

Analyse. Das ist heute die wichtigste Variable für die Börse: Sie treibt die Inflation an, belastet Transport, Fluggesellschaften und Konsum und stützt Ölkonzerne, Raffinerien und Energiedienstleister. Das Risiko ist klar: Wenn sich der Seeverkehr nicht verbessert, bleibt die geopolitische Prämie bestehen. Was den Anstieg bremsen könnte, sind Gewinnmitnahmen nach einer sehr steilen Rally und jedes Signal einer logistischen Normalisierung. Behalte 15:30 Uhr Madrid (8:30 Uhr Mexiko-Stadt) im Blick, wenn die Wall Street die neue Spanne beim Rohöl wirklich einpreist.

Erdgas

Europäisches Gas hält sich nahe mehrjähriger Höchststände. Der niederländische Referenzkontrakt stieg auf 79,64 Euro pro MWh und der britische auf 198,00 Pence pro Therm, wobei das Risiko für katarisches LNG und die Passage durch Hormus im Mittelpunkt stehen.

Analyse. Hier wirkt sich der Börseneffekt direkt über die Kosten auf Versorger, Chemieunternehmen, Stahlhersteller und Papierunternehmen aus. Wenn Europa mit Speichern um 62 % und unter dem saisonalen Durchschnitt in den Winter geht, wird der Markt weiter eine Sicherheitsprämie zahlen. Das begünstigt Produzenten und belastet energieintensive Unternehmen. Die Bewegung ist dadurch begrenzt, dass bereits ein Teil des Schocks eingepreist ist und jede Verbesserung bei Atlantik-Ladungen die Spannung lindern würde.

Kupfer

Kupfer nähert sich erneut dem Allzeithoch. In der Sitzung erreichte der Future 6,8748 Dollar, und die von Investing.com angegebene Tagesspanne reicht von 6,5425 bis 6,8888 Dollar, sehr nahe am Jahreshoch von 6,8935.

Analyse. Kupfer ist ein klarer Gradmesser für den Industriezyklus und die Nachfrage nach Bergbauwerten. Wenn es mit Volumen über die Hochs ausbricht, stärkt das die bullische Erzählung für Kupferproduzenten, Ingenieurunternehmen und Hersteller elektrischer Ausrüstung. Aber Vorsicht: Die Annäherung an Rekorde bei schwächerem Volumen erhöht das Risiko eines Fehlausbruchs. Der Schlüssel heute ist nicht nur der Preis, sondern ob er sich oberhalb der Zone von 6,85 bis 6,89 Dollar konsolidiert.

Gold

Gold steckt weiter um 4.400 Dollar fest. Gegen Vormittag in Europa notierte der Spotpreis bei 4.392,61 Dollar je Unze und die Futures bei 4.435,25 Dollar, wobei der Dollar etwas schwächer ist, die Renditen aber weiterhin Druck ausüben.

Analyse. Gold wirkt derzeit als teilweise Absicherung, nicht als ungebremster sicherer Hafen. Warum? Weil der Energieschock Angst erzeugt, aber auch höhere Anleiherenditen stützt, und das bremst das Metall. An der Börse profitieren Goldminenwerte, wenn es oberhalb von 4.400 bis 4.450 Dollar wieder an Zug gewinnt. Verliert es die Unterstützung, könnte wieder eher Geld in den Dollar und in Anleihen fließen als in Gold. Für Portfolios dominiert heute mehr die Energiespannung als der klassische sichere Hafen.

Weizen

Weizen rückt wegen der physischen Nachfrage in den Fokus. Südkoreanische Mühlen kauften in einem heute bekannt gewordenen Geschäft rund 100.000 Tonnen Weizen aus den USA und Kanada, ein Signal realer Käufe mitten in einer Phase weltweit steigender Logistikkosten.

Analyse. Er bewegt die Indizes nicht so stark wie Öl oder Gas, kann aber Agrarwerte, Düngemittel, Massengutfrachter und Lebensmittelunternehmen durchaus aufrütteln, wenn sich die Importnachfrage beschleunigt. In einem Umfeld angespannter Frachtraten und teurer Energie wiegt jeder physische Kauf stärker auf die Endpreise. Der Aufwärtseffekt ist begrenzt, wenn aggressive Verkäufe aus konkurrierenden Herkunftsländern auftauchen oder der Markt diese Transaktion als taktische Wiederbeschaffung und nicht als Trendwechsel sieht.

Um die heutige Schlüsselreferenz zu verfolgen, blickt der Markt auf Brent über 100 Dollar und auch auf europäisches Gas bei 79,64 Euro pro MWh.

Dieser Artikel stellt allgemeine Finanzinformationen dar und ist keine Anlageempfehlung.

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